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Wirtschaft & Wissenschaft in Heidelberg

Dezember 2020 – Die aktuellen Ergebnisse des Großstadt-Checks in der Wirtschaftswoche sind da! Darin heißt es, Heidelberg gehöre zu den Top 3 zukunftsträchtigsten Städten Deutschlands! WIR SIND MEGA STOLZ AUF UNSERE STADT aber auch nicht überrascht. Die Veröffentlichung in der WiWo gibt uns dennoch den Anlass, ein wenig mehr über Heidelbergs aktuelle Wirtschaftslage und über die besondere Verbindung zur Wissenschaft zu berichten (das ein und andere überrascht dann doch ein wenig).

Für alle, die es noch nicht wissen: Heidelberg ist nicht nur eine romantische, touristische und studentische Stadt, sondern auch eine wirtschaftsstarke und gleichzeitig nachhaltige Metropole. Über 7.600 Unternehmen sind hier angesiedelt, davon die meisten im Dienstleistungssektor, wie Bildung und Wissensvermittlung, Gastronomie, Verkehr, Tourismus- und Freizeitwirtschaft und Handel.

Heidelberg vereint auf eine vorbildliche Art und Weise Forschung bzw. Wissenschaft mit Technologie. Das Projekt Industry on Campus beispielsweise lässt Forschungsergebnisse mit wirtschaftlichen Bestrebungen verschmelzen. Es geht hierbei nicht nur um Wissensaustausch, sondern um anwendungsorientierte Forschung. Das Ziel ist, innovative Forschung direkt auf den Markt zu transferieren. Dafür brauchen Wirtschaft und Wissenschaft einander.

In Heidelberg liegt der Augenmerk außerdem sehr stark auf dem Thema Nachhaltigkeit, egal ob es sich um den Verkehr, Textilien- oder Kosmetikherstellung, um Gemüseanbau, erneuerbare Energien oder Glasfaserversorgung handelt. Auch im Bereich Gesundheit und Medizin punktet die Stadt mit den Forschungszentren DKFZ (Krebsforschung), NCT (Tumorerkrankungen) oder EMBL (Molekularbiologie).

Die Zahlen sprechen für sich: aufgrund der vielen Bildungsstätten (Universität, pädagogische Hochschule, private Bildungsinstitutionen wie SRH, IUBH oder Fresenius), zieht es besonders junge Leute in diese Stadt. Heidelberg hat über 40.000 Studierende und damit sind ganze 35% aller Bewohner*innen unter 30 Jahre alt. Außerdem liebt die Jugend-Arbeitslosenquote unter 2%.

Was die Stadt vor allem ausmacht und sofort bemerkbar ist, ist die kulturelle Ausrichtung! Besonders Kreative und Kulturschaffende, darunter die Bereiche Literatur, Musik, Sprachen, Architektur und Design werden hier gefördert. In der aktuellen Situation (Covid-19) können Bürger*innen zum Beispiel örtlichen Betrieben und Selbstständigen mit einer Gutschein-Aktion ein wenig unter die Arme greifen.

Auch der Einzelhandel ist in der “längsten Shoppingmeile” Deutschlands natürlich interessant gestaltet. Man findet kleine Boutiquen wie die Cherot Damen Boutique, den portugiesisch inspirierten Laden Blue Sense oder das kleine Geschäft Glück, und natürlich auch große Ketten wie C&A, H&M oder Galeria Kaufhof. Wer hier einmal durch die Straßen schlendert, weiß, dass alles total entspannt und stressfrei abläuft. Die Läden sind überschaubar und bunt durchmixt. Immer wieder findet man in den Nebenstraßen nette Cafés, Teeläden oder interessante Antiquariate. Auch die Geisteswissenschaften, Kunstgalerien, Museen, kleine Gemüsemärkte, Feinkostläden und Theater sind hier in der Altstadt untergebracht. Das macht die längste Einkaufsstraße so charmant und einzigartig.

Heidelberg ist auf dem Weg zu einer Smart City! Natürlich hat die Stadt bereits jetzt schon vorzeigbare Entwicklungsziele im Bereich Digitalisierung. Angebote wie Heidelberg4you (öffentliches WLAN-Netzwerk), die Heidelberg App (News für Bürger*innen) oder HeiPorT (Politik und Transparenzportal) sind bereits ein guter Anfang.

Nicht ohne Grund zählen Orte wie Palo Alto (San Francisco, USA) zu Heidelbergs Partnerstädten. Der intensive Austausch in Sachen HighTech bereichert Heidelberg sehr:

Ganz groß geschrieben ist das Thema Integration und Chancengleichheit in Heidelberg. Dafür wurde das Programm “Gute und sichere Arbeit” der Landesregierung Baden-Württemberg ins Leben gerufen, um damit etwa Langzeitarbeitslose besser zu fördern oder Menschen mit Migrationshintergrund einfacher zu integrieren.

Und wenn man schon über die eigene Existenzgründung nachdenkt, dann ja wohl in Heidelberg. Schließlich ist man hier immer gut beraten. Mehrmals im Jahr werden kostenlose Informationsveranstaltungen zum Beispiel vom Amt für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft in Kooperation mit der IHK (Industrie- und Handelskammer) angeboten. Sie beraten im Bereich Recht, Betriebswirtschaft und Finanzierung. So könnte man zum Beispiel seinen Businessplan gleich von Expert*innen begutachten lassen und die nächsten Schritte gemeinsam planen.

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