Lifestyle,  Über Heidelberg

Was man vielleicht nur als Einwohner*in kennt (Geheimtipps ;-))

Wer Heidelberg zum ersten Mal besucht, besorgt sich einen Reiseführer oder bucht eine Stadtführung …

… doch am besten lernt man die Stadt durch Menschen kennen, die hier leben und einem die Stadt zeigen.

Dritte Möglichkeit (oder jener Wunsch, der aufkommt, wenn man erst einmal hier gewesen ist): Man zieht selbst hierher. Dann wird es wirklich interessant! Jeder kennt das Schloss, das Hotel Ritter und den Philosophenweg. Aber kennst Du auch folgende Plätze?

Den legendären Handschuhsheimer Wochenmarkt (am Samstag) an der Tiefburg mit Köstlichkeiten aus der Region und einem einmaligen Ambiente.

Die Chocolaterie St. Anna No. 1 – der Laden ist Magie. Hier wird hausgemachte Schokolade aus eigener Manufaktur verkauft, Eis, heiße Trinkschokolade und leckere Kaffeespezialitäten. Wer hier eintritt, verliert sich in einer zauberhaften Welt.

Das kulturelle Programm in der Marstallmensa, welches oft sehr günstig oder gar kostenlos ist. Neben Fußballübertragung, Karaoke- und Filmabenden, Flohmärkten, Livekonzerten und Tanzkursen, gibt es hier täglich (außer sonntags) frisches Buffet von 12 bis 22 Uhr – und das alles nicht nur für Student*innen.

Faszination Körperwelten. Die dauerhafte Ausstellung im alten Hallenbad mit Original-Plastinaten muss man wenigstens einmal in seinem Leben gesehen haben, um für das Thema Gesundheit, Körperlichkeit und Sinn des Lebens sensibilisiert zu werden.

Das Heidelberger Tanztheater ist eine Bühne besonderer Art. Mit außergewöhnlich begabten Darsteller*innen aus aller Welt und die Zuschauer*innen werden hier sogar Teil der Bühne.

Die Bar als Wohnzimmer: Café Orange oder Orange Bar (hier streiten sich die Geister, wie es nun wirklich heißt), und der immer freundliche Besitzer Osama, der die Bar schon einige Jahre am Laufen hält, trotz einiger Schwierigkeiten und Schicksalsschläge (Brand, Lockdown, Sperrstunden).

Grüne Oase mitten in der Stadt: Der botanische Garten im Neuenheimer Feld ist deshalb so interessant, weil er der älteste dieser Art in ganz Deutschland ist. Er wurde bereits 1593 gegründet und gehört zur Einrichtung der Universität. Einst angelegt als Hortus medicus, sollte er vor allem Medizin für die Kranken bereitstellen. Heute sind hier mehr als 14.000 Pflanzenarten zu bestaunen darunter viele vom Aussterben bedrohte.

Das Theater im romanischen Keller – eine etwas versteckte Bühne in der Nähe des ehemaligen Alten Gefängnisses. Die Bühne bietet ein buntes, freies und meist von Student*innen angebotenes Programm. Das DAI ist eine gute Adresse für tolle Events. Das DAI steht für Deutsch-amerikanisches Institut und ist in Heidelberg die erste Adresse, was kulturelles Programm angeht. Hier kann man aber nicht nur seine Sprachkenntnisse auffrischen oder englische Bücher ausleihen, sondern spannende Vorträge hören: vom Dalai Lama, über Richard David Precht, bis hin zu Slavoj Žižek und Harald Lesch.

Diese Liste wird kontinuierlich weitergeführt 😛 Es gibt noch so viel zu entdecken, selbst für uns eingesessenen Heidelbergerinnen!