Kulinarik

Odenwälder Zwiebelkuchen

Dieses tolle Gericht ist vom Heidelberger Fotografen Luca Siermann, was wir auf The Daily Chef gefunden haben und gerne – natürlich mit seiner Erlaubnis – vorstellen möchten. Der Odenwälder Zwiebelkuchen sollte ursprünglich ein “Flammkuchen” werden, verrät Luca 🙂 aber spontan hat man sich hier doch für die andere Rheinseite entschieden. Und was ist der Unterschied? Ganz klar: Speck und Zwiebeln werden vorgebraten und bereits in der Pfanne mit Crème fraîche vermischt.

Das Rezept für einen leckeren Flammkuchen (nach Elsässer Art) haben wir natürlich auch in petto und das findest Du hier:

Kommen wir zu den Zutaten:

• 500 g Mehl
• 1 Würfel Hefe
• 200 g Crème fraîche*
• 1/2 Pck. Speck*
• 1/2 große Zwiebel
• 1 EL Olivenöl
• 1 Prise Tymian 
• 1 Prise Salz 
• 1 Prise Pfeffer

 

Zubereitung (für ein Backblech):

Das Mehl wird mit lauwarmen Wasser und der zerbröselten Hefe vermischt, gut durchgeknetet und für eine Weile warm gestellt (damit der Teig “aufgeht”). In der Zwischenzeit wird der Belag vorbereitet. Dafür den Speck und die Zwiebeln in kleine Würfel schneiden und mit Olivenöl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze anbraten. Etwas Salz und Gewürze (hier: Tymian) hinzugeben und solange weiterrühren, bis die Beilage knusprig braun wird. Zum Schluss Pfeffer und Crème fraîche hinzugeben, gut verrühren.

Der Backofen wird bei etwa 180°C erhitzt. In dieser Zeit wird der bereits aufgegangene Teig geknetet, dünn ausgerollt und der Belag anschließend auf dem Blech verteilt. Nun den Zwiebelkuchen bei 200°C in den Backofen schieben und ca. 15 Minuten warten, bis der Belag leicht gebräunt ist.

Der Zwiebelkuchen ist weniger ein “traditionelles Rezept”, sondern ein “kulinarisches Vergnügen”, verrät Luca. Er schmeckt am besten in netter Gesellschaft, an einem schönen Sommerabend 🙂 Dazu empfiehlt Luca ein Glas gekühlten Rosé. Sehr gern! Guten Appetit und habt einen schönen Abend!

*Luca Siermanns wichtige Anmerkung zu der Qualität der hier vorgeschlagenen tierischen Produkten: “In Zeiten industrieller Viehzucht und Nahrungsmittelproduktion wird Speck meist nicht mit Sorgfalt produziert. Flüssigrauch aus der Flasche statt Räucherkammer und künstlich beschleunigte Reifung, statt geduldigem Trocknen ist an der Tagesordnung. Handwerklich hergestellte Produkte sind seltener zu bekommen, die Freude dann aber umso größer. Unter anderen Vorzeichen gilt das auch für die Crème fraîche.”