Kulinarik,  Über Heidelberg

Heidel-Burger

Zutaten:

• 1 Stück Laugenbrezel oder Laugenbrötchen
• etwas Irische Bio Butter 
• 1 Scheibe reife Fleischtomate 
• 3 kleine Scheiben Bio Salami oder 1 Scheibe Edamer 
• 1-2 Blätter Eisbergsalat 
• 1 Prise grob-gemahlene Pfefferkörner 
• 1 Prise Salz

Hintergrund:

Natürlich lieben die Süddeutschen ihr Laugengebäck. Schließlich ist das – pardon – die Laugenbrezel eine typisch schwäbische Spezialität. Das schließt man zumindest aus einer Legende, die sich auf ein Ereignis im 15. Jahrhundert bezieht. Diese besagt, dass die Katze eines Uracher Bäckermeisters auf das Backblech sprang und alle fertigen Teilchen in einen heißen Topf voller Lauge wanderten. Geboren war das Laugengebäck! Später fand es seine Form als Knoten, Stange und sogar als Croissant. Natürlich schmeckt´s am besten, wenn es frisch aus dem Ofen kommtund noch ganz warm ist! Meistens reicht es schon, das Gebäck aufzuschneiden und mit etwas Butter zu beschmieren. Aber da dürfen ruhig noch mehr leckere Zutaten drauf! In Heidelberg hat sich der Heidel-Burger durchgesetzt – ein typischer Snack unter Studierenden, die noch einen langen Vorlesungstag vor sich haben. Und der geht so…

Zubereitung:

Laugenbröchen (-zopf, -brezel oder -stange) in der Mitte aufschneiden und mit Butter beschmieren. Anschließend die Salami (alternativ den Käse) auf der unteren Brötchenhälfte verteilen, eine frische Tomate drauflegen und mit etwas Pfeffer und Salz würzen. Auf die andere Hälfte des Brötchens die gewaschenen Salatblätter verteilen und nun beide Hälften zusammenführen, etwas aneinanderdrücken, sodass nichts mehr verrutscht. Fertig ist der Heidel-Burger, ein richtig leckerer Sattmacher für besonders lange Unitage.

Wer es mag, kann auch die süße Variante probieren. Einfach den Käse und die Wurst gegen frisches Obst austauschen.