Lifestyle

Fit sein und fit bleiben

Zugegeben, Mutternatur hat es gut mit uns gemeint. Und dennoch müssen auch wir aufpassen, dass wir weiterhin in unsere Skinny Jeans passen und den Mantelknopf zubekommen. Denn auch wir sitzen viel zu viel, obwohl wir unser Auto stehen lassen und viel Rad fahren.

Deswegen sind wir natürlich in einem Fitnessstudio angemeldet – ob aktiv oder passiv, bleibt dahingestellt – um unser Gewissen zu beruhigen (und gute Gedanken setzen unseres Wissens Glückshormone frei, die zum Schlanksein beitragen – wir wissen halt, wie´s klappt).

Nein, jetzt im ernst: Wir besuchen das Fitnessstudio vor allem gerne, um Freunde wiederzutreffen und an einem coolen Dance Workout teilzunehmen. Am liebsten gehen wir auf´s Laufband und noch lieber in den Yogakurs. Manchmal liegen wir aber einfach nur pseudoerschöpft auf der Gymnastikmatte, spielen mit unserem Handy und hoffen, dass dies auch irgendwie zu einem besseren Körpergefühl beiträgt.

Die Politik der kurzen Wege: Die Stadtteile Heidelbergs lassen sich gut zu Fuß und sowieso mit dem Rad bestens erreichen. Cardio-Training inklusive. Wer mit dem Auto in die Stadt reinfährt, entpuppt sich entweder als unwissende Touristin oder Tochter aus protzigem Hause.

Egal, ob als Studentin eingeschrieben oder längst berufstätig, wir nutzen das bunte Kursangebot des Unisports – von Yoga, über Lauftreffs, Afrikanischer Tanz, Crossfit, Schwimmen bis Thai Chi – ist wirklich alles dabei. 

Joggen (im Freien) geht immer. Und das tun wir in Heidelberg auch ziemlich gerne. Hier kann man quasi nachts um zehn noch alleine laufen gehen, ohne, dass uns irgendwas passiert (vorausgesetzt wir halten uns in den zentralen Stadtteilen auf). Hier geht jeder laufen. Die ein oder andere trainiert vielleicht auf einen ganz speziellen Wettkampf hin: Denn in Heidelberg läuft man einmal jährlich den schwierigsten Marathon der Welt. 1500 Höhenmeter, drei Gipfel und 850 Stufen.

Inzwischen sieht man aber auch immer häufiger die zusammengerollte Yogamatte auf unserem Rücken oder im Fahrradkorb, die wir mit Sicherheit irgendwann im Laufe des Tages einmal aufrollen und unsere Asanas darauf praktizieren werden. Gerade schießen die Yogazentren wie Pilze aus dem Boden.

Schwimmen ist auch recht beliebt. Wir besuchen das Freibad oder fahren raus an einen See. Hartgesottene unter uns steigen auch mal in den Neckar und drehen hier ihre Runden. Doch Vorsicht: der im baden-württembergischen Villingen-Schwellingen entsprungene Neckar hat in seinem Verlauf so manches Industriegebiet passiert, bevor er in Mannheim im Rhein mündet. Das Wasser ist nicht sauber und nicht wirklich zum Baden geeignet. Apropos Wasser: Rudern oder Stand-Up-Paddeling sind hier natürlich auch sehr im kommen und vielleicht eine schöne Alternative.

Und klar. Die Heidelberger Hügel, der Odenwald und das Neckar Tal sind wunderbare Orte, die zum Wandern einladen. Und dies tun wir in der Regel am Sonntag, wenn wir ausnüchtern oder an unserer Hausarbeit verzweifeln. Dann durchqueren wir gern unsere kleinen Berge.

Und was uns wirklich fit hält ist Sex. Wir führen in der Regel stabile Beziehungen. Und damit dies auch so bleibt, sind wir sexuell recht aktiv. Sex ist uns wichtig. Er ein wichtiger Bestandteil unserer Partnerschaft und wir genießen die Zweisamkeit und Intimität. Der Nebeneffekt ist nicht zu übersehen: die Kilos purzeln ganz von alleine 🙂