Lifestyle

Die Haare schön

Wir tragen keine einheitliche Frisur, so ist das nicht. Unsere Haare sind sehr verschieden: Uns stehen Locken, Bob und Kurzhaarschnitt. Aber vor allem vergöttern wir langes Haar. Je länger, desto besser! Wir mögen es unbehandelt, natürlich und gepflegt – wir lieben schließlich den Nude-Look.

Wir waschen sie natürlich jeden Tag (und manchmal sogar zwei Mal, zum Beispiel nach dem Sport).  

Wir trocknen unser nasses Haar lieber an der Luft, anstatt es mit dem Haartrockner zu sehr zu strapazieren.

Der Lockenstab und das Glätteisen liegen eigentlich auch nur bei uns herum. Wie kamen wir bloß auf die Idee, uns so etwas anzuschaffen?! Von Haarspray, Haarschaum und anderen Chemikalien lassen wir ebenfalls die Finger.

Wir gehen regelmäßig (alle sechs bis acht Wochen) zum Friseur, auch wenn nur zum Spitzenschneiden. Unser Friseur ist schließlich so etwas wie unser Seelenklempner. Er (und wir wählen bewusst einen männlichen Haarexperten) hält uns auf dem Laufenden was Kinofilme, anstehende Events und das aktuelle politische Geschehen angeht. Er ist es aber auch, der uns verrät, welcher neue Laden demnächst öffnet, wer Pleite gegangen ist und was sich sonst noch so in der Nachbarschaft abspielt. Woher sollen wir diese News sonst bekommen? Er ist einfach der beste Beobachter dieser Welt. Dafür können dann gern ein bis zwei Zentimeter unserer Haarpracht ab!

Was die Farbe angeht, da sind wir sehr vorsichtig: Tönen ist okay, dunkel färben ist auch noch in Ordnung, aber blondieren würden wir uns die Haare nicht (es sei denn, wir sind von Natur aus blond und wollen dem Haar ein wenig Frische verleihen). Wir finden Strähnen ganz gut, doch platinblond (à la Gwen Stefani oder Daniela Katzenberger) geht gar nicht. Auch knallig ungewöhnliche Haarfarben wie Rot, Pink oder gar Blau wird man auf unseren Köpfen selten entdecken.

Wir stecken uns lieber Haarreifen und Haarspangen ins Haar, flechten uns einen Zopf oder tragen einen hübschen Dutt, der unser Gesicht zur Geltung bringt.