Feiern

Ausgehen & das Leben feiern

In Heidelberg findet aktives „Club-Sterben“ statt, aber das juckt die Heidelbergerin nicht. „In die Clubs gehen sowieso nur Touris und nach Ärger suchende Prollos!“.

Wir feiern lieber lateinamerikanische Live-Sessions in gemütlichen Bars, gehen mit unseren Freunden auf internationale Sommerfeste oder mit einer Flaschen Wein einfach auf der Neckarwiese.

Auch Hauspartys sind bei uns sehr beliebt. Allerdings betrinken wir uns nicht einfach grundlos, sondern haben in erster Linie eine tolle Zeit mit unseren Liebsten. Wir greifen vorzugsweise zu Wein und Bier. Getanzt wird am Ende aber auch.

„In die Untere“ (Untere Straße, unsere Kneipenmeile) gehen wir nur, wenn wir nichts mehr zu verlieren haben! In den ersten Semestern müssen wir uns hier natürlich blicken lassen. Man bestellt Melonenschnaps, Absinth, einen „Gehängten“ oder „warmen Erpel“.

Wir lieben unsere Studentenpartys. Legendär sind die Mediziner-Faschings-Party aber auch die Feiern im DAI, Karlstorbahnhof oder im Marstall.

Natürlich gibt’s auch die Halle02 (wer weiß, wie lange noch), das Cave (auch hier wahrscheinlich eine Frage der Zeit), die Destille, Betreutes Trinken oder den Irish Pub. Aber schnell stellt sich für uns heraus, dass wir uns hier so gar nicht wohl fühlen!

Wir sind nicht die Partywütigsten und verbringen unsere Zeit lieber mit Freunden an Orten, wo man sein eigenes Wort noch versteht, nicht ständig begrapscht wird und eigenartige Unterhaltungen führen muss (wenn wir uns dann überhaupt noch unterhalten).

Wir gehen nicht feiern, sondern wir feiern das Leben. Und das ist unabhängig von Location, Promille oder Anzahl der Gäste.