Philosophisches,  Studium

Auf dem Weg zur Philosophie

Ein Synonym für den Studenten war früher lange die Bezeichnung Philosoph. Der Studierende war also gleichgesetzt mit dem Denkenden, dem „nach Erkenntnis über den Sinn des Lebens“ Strebenden.

So kam es wahrscheinlich auch zu dem Namen für den auf der anderen Seite des Neckars gelegenen und weltweit berühmten Philosophenweg: man sah die Studenten hier täglich entlang spazieren. Sie sinnierten entweder über einer kürzlich besuchten Vorlesung, sie „lockerten ihre Gedanken“ oder lasen einfach ein Buch.

Was was genau heißt eigentlich Philosophie? Der Begriff kommt aus dem Altgriechischen (φιλοσοφία) und heißt buchstäblich „Liebe zur Weisheit“. Sie ist nichts anderes, als über das Leben und dessen Sinn nachzudenken, über die Grundlage des menschlichen Denkens und Handelns, über den Menschen und seine Stellung in der Welt. Die Philosophie beginnt mit dem „Staunen“, wie man so schön sagt und strebt stets nach Wissen, Erkenntnis und Wahrheit (diese Definition hat natürlich nicht den Anspruch auf allgemeine Gültigkeit :-)).

Und wie immer gilt, man muss nicht Philosophie studieren, um Philosoph*in zu sein. Man muss nicht einmal studieren, um sich nach Wahrheit zu bemühen. Einzige Voraussetzung ist die Lust auf eigenständiges, reflektiertes Denken. Vielleicht hilft ja der Spaziergang auf dem berühmt berüchtigten Weg etwas auf die Sprünge? Ansonsten findest Du hier auf dieser Webseite immer wieder ein paar Denkanstöße 🙂